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Porträt

Wappen

Das Wappen mit dem Metzgerbeil weist auf die Zunft der Metzgern hin, welche die Venner des Landgerichtes Konolfingen als regierende Statthalter stellten. Rosetten und Hügel stellen die Landwirtschaft dar. 

Geschichtliches

Das Gemeindegebiet von Häutligen war vermutlich schon während der Zeit der Kelten besiedelt. Hier wurden verschiedene Einzelfunde und Grabhügel aus der La-Tène-Zeit entdeckt. Weiter wurde eine makedonische Goldmünze gefunden, die in New York ausgestellt ist. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1240 unter den Namen Hutlingen und Huitlingen. Später erschienen die Bezeichnungen Hüttlingen (1452) und Häutligen (1838). Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Hutilo zurück und bedeutet demnach bei den Leuten des Hutilo.
Das älteste Gebäude ist ein Spycher im Blockbau aus dem Jahre 1570.

Seit dem Mittelalter gehörte Häutligen verschiedenen Herren, darunter der Familie Senn von Münsingen. Die Oberhoheit über das Gebiet ging 1406 von den Grafen von Kyburg an Bern über und Häutligen war fortan dem Landgericht Konolfingen unterstellt. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte das Dorf während der Helvetik zum Distrikt Höchstetten und ab 1803 zum Oberamt Konolfingen, das mit der neuen Kantonsverfassung von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.

Lage

Häutligen liegt im Kiesental an wunderbarer Hanglage auf 770 m ü. M. mit Aussicht über das Aaretal. Mit z. Zt. wenigen Einwohnerinnen und Einwohnern (Einwohnerstatistik siehe hier) sind wir einwohnermässig die kleinste Gemeinde im ehemaligen Amt Konolfingen. Flächenmässig mit 307 ha (inkl. Wald von 86 ha) liegt Häutligen an fünftletzter Stelle im Amt. Es kann von einer sehr ruhigen Wohnlage gesprochen werden.

Ein Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist nicht vorhanden, die nächsten Bahnstationen in Konolfingen, Münsingen oder auch Tägertschi sind aber in ca. 7 Autominuten ereichbar.

Die wunderschönen Wanderrouten von Oberdiessbach, Wichtrach, Münsingen oder Konolfingen her ziehen  an schönen Tagen viele erholungssuchende Wanderer ins Dorf. Oder geniessen Sie eine Bike-Tour auf den wenig befahrenen Strassen rund um unser Dorf. Mit dem Gasthof «Bärli» besteht auch eine Verpflegungsmöglichkeit.

Häutligen liegt an dem Punkt, wo sich Mittelland und Emmental berühren. Der Hügel, in dem wir eingebettet sind, grenzt östlich an Oberdiessbach und Freimettigen, südlich an Wichtrach, westlich an Tägertschi und Münsingen sowie nördlich an Konolfingen.

Vom Hausberg Rüteli auf 818 m ü. M. erblickt man die Berner Alpen wie der Hohgant, den Sigriswilergrat mit Niesen, Stockhorn bis Gantrisch, den Belpberg sowie den Längenberg und den Gurten. Das ganze Aaretal auf der Länge von Thun nach Bern, aber auch die Jurazüge und der Chasseral sind zu sehen.

Thun, Bern, Burgdorf und Langnau sind in ca. 20 Autominuten zu erreichen. Der ländliche Charakter, die intakte Landschaft und der gepflegte Wald machen das Gemeindegebiet zu etwas Besonderem. Den Dorfkern bilden gut erhaltene Berner Bauernhäuser mit diversen schönen Stöckli, schützenswerten und erhaltenswerten Bauten, aufgenommen und illustriert im Bauinventar – sowie alten Dorfbrunnen.  

Leitbild

Siehe hier